Fettabsaugung

Liposuction

Unter einer Fettabsaugung oder Liposuction versteht man die Reduzierung der Fettzellen durch Absaugung mit einer Vakuumpumpe. Die Fettabsaugung ist ein operativer Eingriff, bei der die Fettzellen an bestimmten Stellen unter der Haut mit Kanülen abgesaugt werden.

 

Der Eingriff findet in den tieferen Fettschichten zwischen der sichtbaren Haut und der Körpermuskulatur statt. Die Haut selbst und die direkt darunter liegende Fettzellschicht wird hierbei nicht angetastet.

 

Prinzipiell kann durch eine Fettabsaugung keine massive Gewichtsreduktion erreicht werden. Eine Fettabsaugung dient der Konturverbesserung, Fettdepots, die sich vorwölben, werden der Körperkontur angepasst.

 

Dennoch ist die Fettabsaugung nicht nur eine Operation für normgewichtige Patienten. Auch übergewichtige Patienten mit noch guter Hautelastizität profitieren von dem Eingriff. Oft zeigt sich sogar, dass die zusätzliche Gewichtsreduktion durch Diät und Sport nach einer Fettabsaugung deutlich erfolgreicher ist.

Infos zur Operation

Kosten

2500.- bis 7000.-

Zur detaillierten Kostenübersicht

Dauer des Eingriffs

1 – 4 Stunden

Ambulant unter lokaler Betäubung

Arbeitsfähig

nach 2 – 4 Tagen

Sport

nach 4 Wochen

Ablauf des Eingriffs

Klicken Sie auf die einzelnen Punkte um mehr über das Thema zu erfahren.

 

Untersuchung & Beratung

Persönliche Beratung

Im Rahmen der Konsultation, erfahren Sie, welches Resultat Sie tatsächlich erwarten können. Ausserdem werden Sie ausführlich über die Operation und die Nachbehandlung informiert.


Unser Ratschlag

Schreiben Sie sich alle Ihre Fragen auf, damit Sie während der Konsultation nichts vergessen! Die Erfahrung zeigt: Je genauer ein Patient über die Behandlung orientiert ist und auf die Operation vorbereitet wird, desto besser geht es ihm während und nach dem Eingriff.


Schwerpunkte der Beratung sind die Zonen, die behandelt werden sollen.

Kostenlose Beratung

Auf Wunsch ist es möglich, eine Gratis-Vorabberatung zu bekommen, wenn Sie ganz unverbindlich wissen möchten, was im Rahmen einer Fettabsaugung machbar sein könnte.

 

Hierzu können Sie uns Fotos Ihrer Problemzonen zusenden, mit genauen Angaben über Sie, Ihr Alter, Geburten, Voroperationen etc.

 

Wir garantieren Ihnen innerhalb von 48 Stunden eine Antwort. Diese Möglichkeit der Vororientierung ersetzt aber nicht das persönliche Gespräch.

 

Vorbereitung

Vor der Operation sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig. Nur in speziellen Fällen empfehlen wir die Endermologie, um das Fettgewebe auf die Fettabsaugung vorzubereiten.

 

Wesentlich ist jedoch die Einnahme eines Antibiotikums, welches bereits am Vortag eingenommen wird.

 

Um eine optimale Wirkung des lokalen Betäubungsmittels am Operationstag zu erreichen und um unnötige Blutungen zu verhindern, muss der Patient auf Vitamin E-haltige und Salizylsäure-haltige Medikamente (z. B. Aspirin) verzichten.

Wir empfehlen des Weiteren am Operationstag locker gekleidet und nüchtern zu uns zu kommen.

 

Bitte bringen Sie ein möglichst dunkles, altes T-Shirt, warme Socken sowie Ersatzunterwäsche und weite Kleidung mit. Die Kleidung sollte so gewählt werden, dass sie auch nach dem Eingriff trotz Verbandmaterial passt.

 

Die Operation

Beschreibung des Eingriffs

Die zu behandelnden Zonen werden eingezeichnet. Vor dem Eingriff wird der Befund mit fotografischen Aufnahmen dokumentiert. Dann werden Blutdruck und Sauerstoffgehalt im Blut gemessen und protokolliert. Anschliessend wird die örtliche Betäubung (Tumeszenzanästhesie) durchgeführt.

 

Jede Fettabsaugung beginnt mit kleinen Einstichen von nur 2-3mm, durch welche anschliessend die Kanülen geschoben werden. Davon spürt der Patient nichts. Grundsätzlich setzen wir so wenige Schnitte wie möglich.

Der Eingriff selbst wird im Liegen oder Stehen, je nach Zone und Hautbeschaffenheit durchgeführt. So kann ein ideales Ergebnis erzielt werden.

Der Eingriff wird grundsätzlich in einer Beruhigungsmedikation (Sedation) durchgeführt. Man ist jedoch ansprechbar und jederzeit weckbar. Es ist uns ein Anliegen, dass kein Patient den Eingriff als unangenehm empfindet.  Eine komplette Fettabsaugung dauert je nach Menge der zu behandelnden Fettpolster etwa drei Stunden. Zum Abschluss wird ein angemessener Kompressionsbody angezogen.

WAL – Unsere Methode

Im Unterschied zu herkömmlichen Verfahren der Liposuktion wird das Fett bei der wasserstrahl-assistierten Liposuktion (WAL) mit dem fächerförmigen, flächigen Wasserstrahl mit erheblich geringerem Kraftaufwand und mit deutlich reduziertem Risiko von Nebenwirkungen herausgelöst.

Bei den herkömmlichen Verfahren wird zur Vorbereitung der Operation das Unterhautfettgewebe mit einer großen Menge an Tumeszenzlösung aufgefüllt. Dabei verschwimmen die Körperkonturen, der Körper wird aufgepumpt. Anders bei der wasserstrahl-assistierten Liposuktion: Hierbei wird dem Körper vor dem Eingriff deutlich weniger (ca. 70% weniger) Tumeszenzflüssigkeit zugeführt.

Schmerzen – Anästhesie

Bei jedem Eingriff wird zu Beginn ein sogenanntes Venflon, also ein Zugang in eine Vene am Arm gelegt. Dieser Zugang erlaubt das Einbringen von Medikamenten während des Eingriffes ohne weitere Spritzen.

Da wir uns viel Zeit für die Einwirkung der lokalen Betäubung, der sogenannten Technik der Tumeszenzanästhesie lassen und mit beruhigenden Medikamenten arbeiten, ist der Eingriff schmerzfrei.

Vorteile der WAL

Blutergüsse und Verletzungen der sensiblen Nerven, die direkt unter der Haut liegen, kommen bei der Anwendung des Wasserstrahls wesentlich seltener vor. Wie freigespülte Baumwurzeln bleiben die für die Hautstraffung wichtigen Gewebsstränge unter der Haut mehrheitlich intakt.

Bei dieser sanften Methode ist keine Narkose nötig.

Die WAL ist auch im Sommer angenehm.

 

Duschen und leichter Sport sind nach 3 bis 4 Tage der Fettabsaugung bereits möglich. Auf Wunsch steht das absaugte Fettgewebe für den Eigenfetttransfer in Brüste und Po zur Verfügung.

 

Nachbehandlung

Die kleinen Operationsschnitte bleiben offen und werden weder verklebt noch vernäht. Der Patient ist nach dem Eingriff schmerzfrei. Wichtig ist, dass Sie abgeholt werden und nicht selbst ein Fahrzeug nach Hause lenken. Die eingesetzten Medikamente haben einen negativen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit.

Aus den kleinen Schnitten tritt in den nächsten 24-36 Stunden noch Flüssigkeit aus. Dies verhindert einen bakteriellen Infekt der abgesaugten Hautareale.

Auch wenn der Patient direkt nach dem Eingriff unsere Einrichtung verlässt, kann er uns Tag und Nacht unter unserer Notfallnummer erreichen.

Die behandelten Körperstellen können sich innerhalb der nächsten 2-3 Tage oder Wochen aufgrund kleiner Blutergüsse blau bis grünlich verfärben. Auch eine mögliche Schwellung ist völlig normal im Rahmen der Abheilung.

Nach dem Eingriff kann das Körpergewicht als Folge einer entzündungsbedingten, vermehrten Wassereinlagerung zunehmen. Dieses Phänomen ist keineswegs aussergewöhnlich und auch nur vorübergehend. Die abgesaugten Areale sind meistens empfindlich gegenüber Druck und Berührung. Diese Gefühlsstörungen bilden sich innerhalb weniger Wochen, selten einmal Monate zurück. Mögliche lokale Schwellungen und Verhärtungen können auch über Monate spürbar sein.

Nach 3-4 Tagen dürfen Sie mit einer leichten Gymnastik beginnen und die behandelten Körperstellen vorsichtig massieren. Bei grösseren Schwellungen und Verhärtungen empfehlen wir die Lymphdrainage.

Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Eine erste Nachkontrolle empfehlen wir nach 4 Wochen, eine Abschlusskontrolle nach 6 Monaten.

Nach der Operation sollten Sie:

  • abgeholt werden (die Medikamente mindern Ihre Fahrtüchtigkeit)

  • möglichst viel trinken

  • sich bewegen

  • den Kompressionsbody für 1 Woche Tag und Nacht tragen (für eine möglichst rasche Abschwellung der aufgequollenen, behandelten Zonen)

  • den Body für weitere 4 bis 6 Wochen tragen

  • den Body nur zum Duschen ausziehen

Risiken und Nebenwirkungen

Die Fettabsaugung ist ein risikoarmer Eingriff, der praktisch nebenwirkungsfrei ist. Nennenswerte Nebenwirkungen oder Komplikationen sind so gut wie ausgeschlossen. Aus diesem Grund kann der Patient unsere Einrichtung, nach einer kurzen Ruhephase, direkt nach dem Eingriff wieder verlassen.